Pflegekraefte finden

Pflegekräfte finden: Warum Ihre Anzeige niemand liest

Pflegekraefte findenStefan Preihs

Pflegekraft im Gespräch mit einer Bewohnerin im Rollstuhl

Es beginnt fast immer gleich. Jemand aus dem Team springt aus dem Frei ein, dann noch einmal. Ein paar Wochen später fällt genau diese Person aus, weil sie ausgebrannt ist, und die Lücke im Dienstplan wird größer statt kleiner. Wer eine Pflegeeinrichtung oder einen ambulanten Dienst leitet, kennt diesen Kreislauf. Und er weiß, dass jede unbesetzte Stelle nicht nur ein Organisationsproblem ist, sondern bares Geld. Denn ohne Personal dürfen Betten nicht belegt werden, der Personalschlüssel ist vorgegeben.

Also wird eine Stellenanzeige geschaltet. Auf dem üblichen Portal, mit den üblichen Worten. „Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine examinierte Pflegefachkraft, familiäres Team, gutes Betriebsklima." Und dann passiert nichts. Oder fast nichts. Eine Handvoll Bewerbungen, davon die Hälfte unpassend. Woran liegt das? Sind wirklich keine Pflegekräfte mehr da?

Die kurze Antwort lautet, dass die Menschen da sind, aber nicht dort suchen, wo Sie inserieren. In diesem Ratgeber geht es darum, wie Sie als Einrichtung oder Dienst heute tatsächlich Pflegekräfte finden. Was heißt ehrliche Ansprache konkret? Warum ist der Dienstplan oft wichtiger als das Gehalt? Und wie erreichen Sie Menschen, die gar nicht aktiv auf Jobsuche sind?

Grundlagen

Pflegekräfte finden, was das heute bedeutet

Pflegekräfte finden bedeutet heute nicht mehr, eine Stelle auszuschreiben und auf Bewerbungen zu warten, sondern gezielt Menschen anzusprechen, die aktuell gar nicht aktiv suchen. Das ist der entscheidende Unterschied zu fast jeder anderen Berufsgruppe. Wer eine gute examinierte Kraft gewinnen will, muss dorthin, wo sie sich aufhält, und ihr einen echten Grund zum Wechsel geben.

Der Hintergrund ist bekannt, aber die Größenordnung überrascht viele. In der Pflege herrscht kein normaler Bewerbermangel, sondern ein struktureller Engpass, der sich über Jahre aufbaut. Wer nur reagiert und wartet, verliert den Wettbewerb um jede Kraft an Häuser, die aktiv auf Menschen zugehen.

Aktiver und passiver Bewerbermarkt

Der aktive Bewerbermarkt umfasst alle, die gerade einen neuen Job suchen und Portale durchklicken. In der Pflege ist diese Gruppe klein und heiß umkämpft. Der passive Markt dagegen ist riesig. Menschen mit Examen, die woanders arbeiten, in Teilzeit sind oder gerade pausieren. Sie suchen nicht, sind aber ansprechbar. Hier liegt das Potenzial, das die meisten Häuser ungenutzt lassen.

Warum das für kleine Häuser besonders zählt

Große Träger haben eigene Recruiting-Abteilungen und Budgets. Eine Einrichtung mit 40 Betten oder ein ambulanter Dienst mit 15 Mitarbeitern hat das nicht. Umso wichtiger ist es, mit den vorhandenen Mitteln klug zu arbeiten und das Geld nicht in Anzeigen zu verbrennen, die keine passende Kraft je zu Gesicht bekommt.

Der Unterschied zwischen finden und halten

Pflegekräfte zu finden ist die eine Hälfte, sie zu behalten die andere. Beides hängt zusammen. Wer über eine ehrliche Ansprache Menschen gewinnt, die vorher wussten, worauf sie sich einlassen, hat später weniger Kündigungen nach der Probezeit. Recruiting und Bindung sind keine getrennten Themen, sondern zwei Seiten derselben Aufgabe.

Der wunde Punkt

Warum Ihre Stellenanzeige niemand ernst nimmt

Klassische Stellenanzeigen scheitern in der Pflege vor allem daran, dass sie unglaubwürdig geworden sind. Jede Einrichtung schreibt „familiäres Team", „wertschätzendes Miteinander" und „attraktive Vergütung". Wenn alle dasselbe versprechen, glaubt niemand mehr irgendetwas. Und wer schon einmal in einem Haus gearbeitet hat, das anders war als seine Anzeige, ist doppelt vorsichtig.

Floskeln statt Wahrheit

Pflegekräfte haben ein feines Gespür dafür, wann eine Anzeige geschönt ist. Sie kennen den Unterschied zwischen dem, was auf dem Papier steht, und dem, was im Nachtdienst wirklich passiert. Wenn Ihre Anzeige klingt wie hundert andere, landet sie im Kopf der Leserin sofort in der Schublade der Versprechen, die man ohnehin nicht glaubt.

Das falsche Publikum

Portale erreichen nur die kleine Gruppe, die ohnehin gerade sucht. Die examinierte Kraft, die seit drei Jahren zufrieden woanders arbeitet, aber wechseln würde, wenn der Dienstplan besser wäre? Die sieht Ihre Anzeige nie. Sie loggt sich in kein Jobportal ein. Sie scrollt abends durch Instagram und Facebook.

Das Timing passt selten

Selbst wer grundsätzlich offen ist, sucht nicht auf Kommando. Die Bereitschaft zu wechseln entsteht in einem bestimmten Moment, oft nach einer besonders harten Woche. Eine Anzeige, die still im Portal liegt, trifft diesen Moment fast nie. Präsenz dort, wo Menschen sich täglich aufhalten, trifft ihn viel eher.

Der wahre Hebel

Der Dienstplan schlägt das Gehalt

Pflegekraft macht Notizen zur Dienstplanung
Der Dienstplan entscheidet oft stärker über einen Wechsel als das Gehalt. · Foto: Shixart1985 (CC BY 2.0)

Der wichtigste Grund für einen Wechsel in der Pflege ist selten das Geld, sondern die Planbarkeit des eigenen Lebens. Verlässliche Dienstpläne, echtes Wunschfrei und das Ende der ständigen Einspringerei aus dem Frei entscheiden oft stärker über einen Jobwechsel als ein paar Euro mehr im Monat. Wenn das bei Ihnen gut läuft, ist das Ihr stärkstes Argument. Es muss nur sichtbar werden.

Fluktuation ist ein Belastungsthema

Wer glaubt, mit einer Gehaltserhöhung die Fluktuation zu stoppen, greift meist daneben. Menschen verlassen die Pflege oder wechseln das Haus, weil die Belastung zu hoch ist, weil sie ständig einspringen müssen, weil kein Verlass auf den Plan ist. Ein höheres Gehalt lindert das kurz, löst es aber nicht.

Was Pflegekräfte wirklich lesen wollen

Wenn Sie ansprechen wollen, was zählt, dann sprechen Sie über die Dinge, die im Alltag den Unterschied machen:

  • Wie verlässlich ist der Dienstplan, und wie früh steht er fest?
  • Wie oft muss jemand tatsächlich aus dem Frei einspringen?
  • Wird Wunschfrei ernst genommen oder nur auf dem Papier versprochen?
  • Wie ist der Personalschlüssel im Alltag, nicht nur laut Vorgabe?
  • Wie geht die Leitung mit Überlastung um?

Ehrlichkeit als Auswahlfilter

Ehrliche Kommunikation hat einen doppelten Nutzen. Sie zieht die Richtigen an und schreckt die ab, die nicht zu Ihnen passen. Wer sich bewirbt, weil er vorher ehrlich gesehen hat, wie eine Schicht bei Ihnen läuft, kündigt seltener nach drei Monaten wieder. Das senkt Ihre Fluktuation und damit den Druck auf das ganze Team.

Sie müssen keine perfekte Einrichtung sein. Sie müssen eine ehrliche sein, deren Stärken sichtbar werden.

Die richtige Zielgruppe

Wo die Pflegekräfte wirklich sind

Pflegekraft liest gemeinsam mit einer Bewohnerin
Wiedereinsteiger und Teilzeitkräfte sind oft die schnellste Lösung für den Dienstplan. · Foto: agilemktg1 (Public Domain)

Die meisten offenen Stellen lassen sich besetzen, wenn man aufhört, nur den aktiv Suchenden nachzujagen, und stattdessen die große Gruppe der passiv Wechselbereiten anspricht. Das sind Menschen mit Examen, die gerade nicht aktiv suchen, aber offen sind, wenn das Angebot passt. Sie erreichen diese Gruppe nicht über Portale, sondern über die sozialen Netzwerke, in denen sie ohnehin unterwegs sind.

Wiedereinsteiger nach der Elternzeit

Viele examinierte Kräfte sind nach der Familiengründung ausgestiegen oder arbeiten in reduzierter Teilzeit. Sie würden zurückkommen, wenn die Bedingungen stimmen, etwa feste Frühdienste oder planbare Zeiten, die zur Kinderbetreuung passen. Diese Gruppe sucht nicht aktiv, aber sie ist ansprechbar, wenn Sie ihre Lebenssituation direkt adressieren.

Teilzeitkräfte, die aufstocken würden

Eine erhebliche Zahl arbeitet freiwillig oder unfreiwillig in Teilzeit. Wer diesen Menschen ein Umfeld bietet, in dem mehr Stunden nicht mehr Chaos bedeuten, kann Stunden gewinnen, ohne einen einzigen neuen Kopf einzustellen. Das ist oft der schnellste Weg, den Dienstplan zu entlasten.

Aussteiger, die zurückwollen

Manche haben die Pflege ganz verlassen, weil die Belastung zu hoch war. Ein Teil von ihnen vermisst den Beruf. Wenn Sie glaubhaft zeigen, dass es bei Ihnen anders läuft, gewinnen Sie Menschen mit Erfahrung und Motivation zurück, die auf keinem Portal auftauchen.

Praxisbeispiel

Ein ambulanter Dienst mit 18 Mitarbeitern schaltet seit Monaten Anzeigen ohne Ergebnis. Statt weiter im Portal zu warten, entsteht ein kurzes, ehrliches Video, in dem zwei Pflegekräfte erzählen, wie die Touren geplant sind und dass es feste Frühdienste gibt. Ausgespielt wird das gezielt an Wiedereinsteigerinnen im Umkreis von 20 Kilometern. Die ersten Bewerbungen kommen früher als je zuvor, weil erstmals Menschen erreicht werden, die vorher nie eine Anzeige gesehen hätten.

Alter Weg, neuer Weg

Anzeige schalten oder aktiv ansprechen

Der Unterschied zwischen erfolglosem und erfolgreichem Recruiting liegt oft in der Grundhaltung, also darin, ob Sie warten oder zugehen. Beide Wege kosten Geld, aber sie führen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.

Warten auf Bewerbungen

  • Anzeige im Portal, dann Stille
  • Erreicht nur aktiv Suchende
  • Floskeln, die niemand glaubt
  • Keine Vorqualifizierung
  • Bei Erfolglosigkeit teure Leasingkräfte

Aktiv ansprechen

  • Präsenz dort, wo Menschen scrollen
  • Erreicht auch passiv Wechselbereite
  • Echte Einblicke von echten Kollegen
  • Fragt Examen und Verfügbarkeit vorab ab
  • Senkt Fluktuation durch ehrliche Erwartung

Warum Video so gut funktioniert

Ein Text kann behaupten, ein Team sei nett. Ein Video zeigt es. Wenn eine Kollegin vor der Kamera erzählt, wie ihre Schicht wirklich läuft, entsteht Glaubwürdigkeit, die keine Anzeige erreicht. Menschen vertrauen Menschen, nicht Werbetexten. Für die Aufnahmen gilt eine klare Grenze. Bewohner und Patienten bleiben tabu, außer es liegt eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung vor.

Vorqualifizierung spart Zeit

Nichts ist ärgerlicher als ein Gespräch mit jemandem, der weder Examen noch die nötige Verfügbarkeit hat. Ein guter Bewerbungsprozess klärt Examen, Anerkennung, Sprachniveau und Schichtbereitschaft ab, bevor Sie Zeit investieren. So landen nur passende Bewerbungen auf Ihrem Tisch.

Was es kostet, was es bringt

Was das für einen kleinen Betrieb bedeutet

Für eine Einrichtung mit 5 bis 50 Mitarbeitern rechnet sich aktives Recruiting oft schon durch eine einzige besetzte Stelle, weil jede unbesetzte Stelle direkt Umsatz kostet. Wer wegen Personalmangels Betten sperren muss, verliert kontinuierlich Einnahmen. Dagegen steht der Aufwand für eine gezielte Kampagne, der überschaubar bleibt.

Die Rechnung mit den gesperrten Betten

Ein Beispiel zum Nachdenken. Wenn Sie wegen fehlender Kräfte nur wenige Betten nicht belegen können, entgeht Ihnen Monat für Monat ein fester Betrag. Dieser entgangene Umsatz übersteigt die Kosten für aktives Recruiting in der Regel deutlich. Und er entsteht so lange weiter, wie die Stelle offen bleibt.

Der versteckte Preis von Leasing

Leasingkräfte füllen den Plan, kosten aber ein Vielfaches und verschieben die Stimmung im Team. Gleiche Arbeit, anderer Lohn, weniger Verantwortung, das spürt die Stammbelegschaft. Wer dauerhaft auf Leasing setzt, riskiert, dass die eigenen Leute genau deshalb gehen. Eine feste Besetzung ist fast immer die günstigere und stabilere Lösung.

Realistischer Zeitrahmen

Bewerbungen kommen bei guter Ansprache oft schon in der ersten Woche. Bis zum tatsächlichen Dienstantritt vergehen wegen der üblichen Kündigungsfristen meist zwei bis drei Monate. Das heißt für Sie, dass Sie zu spät dran sind, wenn Sie erst suchen, sobald die Lücke schon da ist. Recruiting gehört zur laufenden Planung, nicht zum Notfall.

Zusammengefasst

Sichtbar werden und ehrlich bleiben

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist real, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Aber die verbreitete Annahme, es gebe schlicht keine Pflegekräfte mehr, stimmt so nicht. Auf dem aktiven Bewerbermarkt ist es leer, das schon. Die Menschen selbst sind aber da. Sie arbeiten woanders, sind in Teilzeit oder gerade nicht im Beruf. Und sie sind ansprechbar, wenn man den richtigen Weg wählt.

Klassische Anzeigen scheitern an drei Dingen. Sie klingen austauschbar, sie erreichen die falschen Leute und sie treffen selten den Moment, in dem jemand wirklich wechseln würde. Wer stattdessen ehrlich zeigt, wie bei ihm gearbeitet wird, und diese Botschaft gezielt dorthin bringt, wo Pflegekräfte täglich unterwegs sind, hat einen echten Vorsprung.

Der stärkste Hebel ist dabei nicht das Geld, sondern der Dienstplan. Verlässlichkeit, Wunschfrei und ein Ende der Einspringerei überzeugen mehr als jede Gehaltsverhandlung. Wenn das bei Ihnen stimmt, sagen Sie es laut und zeigen Sie es. Wenn es noch nicht stimmt, ist das der Punkt, an dem Sie zuerst ansetzen sollten, bevor Sie neue Leute anziehen und wieder verlieren.

Am Ende geht es um zwei Dinge, die zusammengehören, um Sichtbarkeit nach außen und Ehrlichkeit im Kern. Das eine ohne das andere funktioniert nicht. Wer beides verbindet, findet nicht nur Pflegekräfte, sondern behält sie auch.

Umsetzung

Was Sie jetzt konkret tun können

Sie müssen nicht alles auf einmal ändern. Diese Schritte bringen Sie in die richtige Richtung:

  • Schreiben Sie ehrlich auf, was bei Ihnen wirklich gut läuft. Dienstplan, Wunschfrei, Team. Das sind Ihre echten Argumente.
  • Fragen Sie zwei, drei Mitarbeiter, ob sie bereit wären, kurz über ihre Arbeit zu sprechen. Nichts überzeugt mehr als echte Stimmen.
  • Verlagern Sie einen Teil Ihres Recruiting-Budgets vom Portal in soziale Netzwerke, ausgespielt im Umkreis Ihrer Einrichtung.
  • Sprechen Sie gezielt Wiedereinsteiger und Teilzeitkräfte an, nicht nur klassisch Suchende.
  • Behandeln Sie Recruiting als laufende Aufgabe, nicht als Notfallmaßnahme, wenn die Lücke schon da ist.

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Häufige Fragen

Fragen zum Thema Pflegekräfte finden

Es gibt doch schlicht keine Pflegekräfte mehr. Stimmt das?

Auf dem aktiven Bewerbermarkt stimmt das weitgehend, dort ist es leer. Die Menschen selbst sind aber da. Sie arbeiten in einer anderen Einrichtung, sind in Teilzeit oder gerade nicht im Beruf. Diese Gruppe sucht nicht aktiv, sie muss angesprochen werden, und genau das leistet gezielte Ansprache in sozialen Netzwerken.

Warum funktionieren klassische Stellenanzeigen in der Pflege so schlecht?

Weil sie austauschbar klingen, die falschen Leute erreichen und den Moment verpassen. Fast jede Anzeige verspricht ein familiäres Team, das glaubt niemand mehr. Portale erreichen nur aktiv Suchende, während die große Gruppe der Wechselbereiten woanders unterwegs ist. Ehrliche Einblicke, gezielt ausgespielt, wirken deutlich besser.

Ist der Dienstplan wirklich wichtiger als das Gehalt?

In den meisten Fällen ja. Fluktuation in der Pflege ist selten ein Gehaltsthema, sondern ein Belastungsthema. Verlässliche Planung, echtes Wunschfrei und keine ständige Einspringerei aus dem Frei entscheiden oft stärker über einen Wechsel als ein paar Euro mehr. Wenn das bei Ihnen gut läuft, ist es Ihr wichtigstes Argument.

Wie lange dauert es, bis eine Stelle besetzt ist?

Bewerbungen kommen bei guter Ansprache oft schon in der ersten Woche. Bis zum tatsächlichen Dienstantritt vergehen wegen der üblichen Kündigungsfristen aber in der Regel zwei bis drei Monate. Deshalb sollten Sie mit dem Suchen nicht warten, bis die Lücke bereits da ist.

Hilft aktives Recruiting auch gegen Fluktuation?

Indirekt, und das ist ein starker Hebel. Wer sich aufgrund eines ehrlichen Einblicks bewirbt, weiß vorher, worauf er sich einlässt, und geht seltener nach drei Monaten wieder. Was Recruiting nicht kann, ist eine echte Belastungssituation schönreden. Die müssen Sie zuerst angehen.

Kann man auch Pflegehelfer und Alltagsbegleiter so gewinnen?

Ja, und für Hilfskräfte funktioniert der Weg oft sogar besser, weil die Zielgruppe größer und weniger umkämpft ist. Meist läuft je Qualifikationsstufe eine eigene Ansprache, damit die Botschaft genau zur richtigen Gruppe passt.

Autor

Stefan Preihs

Gründer von Preihs Digital und dem DWP-System, Autor von „Zeitlich, örtlich, finanziell – FREI". Seit über zehn Jahren baut er für kleine und mittlere Betriebe digitale Kundengewinnung und Mitarbeitergewinnung auf.

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